DAS WICHTIGSTE VORWEG
Wählen Sie das richtige Konto und den benötigten Zeitraum. Prüfen Sie Buchungsarten und weitere Filter, bevor Sie die Bewegungen als CSV oder PDF exportieren. Die Option «mit Details» kann die spätere Zuordnung erleichtern. Entscheidend ist, dass die heruntergeladenen Dateien die benötigten Bewegungen vollständig enthalten und zum Importverfahren Ihrer Buchhaltung passen.
Video: Kontobewegungen der ZKB als CSV und PDF exportieren
Die Bildschirmaufnahme zeigt den Ablauf am Computer in der ZKB-Oberfläche von Januar 2023. Menüs und Positionen können in Ihrem heutigen Zugang abweichen. Die aktuellen Herstellerhinweise bestätigen den CSV-Export von Kontobewegungen weiterhin; orientieren Sie sich zusätzlich an den tatsächlich angezeigten Funktionen Ihres Kontos.
Welche Datei benötigen Sie für die Buchhaltung?
Eine CSV-Datei enthält strukturierte Transaktionsdaten. Sie eignet sich zur Weiterverarbeitung oder für den Import in eine Software, die das betreffende ZKB-Format unterstützt. Die PDF-Ausgabe bietet dagegen eine lesbare Übersicht. Beide Dateien können sich ergänzen, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben.
Klären Sie vorab mit Ihrer Treuhand, ob CSV genügt oder ob Ihr System ein anderes Format benötigt. Ein Datenimport funktioniert nicht automatisch in jeder Buchhaltungssoftware gleich. Für Rückfragen und die Abstimmung kann zusätzlich der periodische Kontoauszug erforderlich sein.
Schritt 1: Konto im ZKB eBanking öffnen
Melden Sie sich im eBanking der Zürcher Kantonalbank an. Im Video wird das gewünschte Konto auf der Startseite im Bereich «Vermögen» ausgewählt. Anschliessend öffnet sich die Kontoansicht mit dem Reiter «Kontoauszug» und den einzelnen Bewegungen.
Kontrollieren Sie die Kontoauswahl. Bei mehreren Geschäfts-, Spar- oder Fremdwährungskonten sollten Sie die benötigten Exporte pro Konto führen. Ein Download des Hauptkontos enthält die Bewegungen anderer Konten nicht automatisch.
Schritt 2: Zeitraum und Buchungsarten kontrollieren
Oberhalb der Bewegungsliste zeigt das Video die Auswahlfelder «Alle Monate», «Alle Buchungsarten» und «Mehr Filter». Wählen Sie die benötigte Periode und prüfen Sie, ob eine zusätzliche Einschränkung aktiv ist. Wenn Sie alle Bewegungen für die Buchhaltung brauchen, müssen sowohl Belastungen als auch Gutschriften enthalten sein.
Für eine Monatsbuchhaltung sollten Anfang und Ende der Periode eindeutig feststehen. Verwenden Sie bei mehreren Teil-Exporten möglichst lückenlose Zeiträume und dokumentieren Sie diese. So lassen sich fehlende Bewegungen und unbemerkte Überschneidungen leichter erkennen.
Schritt 3: CSV mit Details herunterladen
Im gezeigten Reiter «Kontoauszug» befindet sich rechts oberhalb der Liste die Schaltfläche «CSV» mit einem Auswahlpfeil. Öffnen Sie die Auswahl und wählen Sie «mit Details», wenn die erweiterten Buchungsinformationen für Ihre Verarbeitung benötigt werden. Speichern Sie die heruntergeladene Datei in Ihrem vorgesehenen Buchhaltungsordner.
Die aktuelle Banana-Dokumentation beschreibt den ZKB-Export ebenfalls über die Kontoauswahl und das CSV-Format. Sie empfiehlt, die Exportdatei vor dem Import nicht zu öffnen. Das ist auch allgemein sinnvoll: Tabellenprogramme können beim erneuten Speichern beispielsweise Zahlen, Datumsangaben oder Trennzeichen verändern. Bewahren Sie die Originaldatei auf und verwenden Sie für eigene Auswertungen eine Kopie.
Schritt 4: PDF-Ausgabe mit Details speichern
Direkt neben «CSV» zeigt das Video die Schaltfläche «PDF». Auch dort stehen «mit Details» und «ohne Details» zur Auswahl. Für eine ausführlichere Durchsicht wählen Sie «mit Details» und speichern die PDF-Datei zum gleichen Konto und Zeitraum wie die CSV-Datei.
Eine selbst erzeugte PDF-Bewegungsliste ist vom periodischen Bankbeleg zu unterscheiden. Falls Sie den von der Bank bereitgestellten Kontoauszug benötigen, nennt die aktuelle ZKB-Hilfe den Weg über Ihr Profil und «Dokumente». Dort können verfügbare Bankbelege geöffnet und als PDF weiterverwendet werden.
Hinweise zu angezeigten Einträgen und Vollständigkeit
Im Video erscheint der Hinweis, dass maximal 1’000 Einträge gleichzeitig dargestellt werden, mit einem Verweis auf die Navigation unterhalb der Tabelle. Diese Meldung beschreibt die damalige Bildschirmdarstellung. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass Ihr heutiger Export eine bestimmte Anzahl Buchungen enthält oder automatisch sämtliche sichtbaren und nicht sichtbaren Seiten umfasst.
Prüfen Sie deshalb die gespeicherte Datei auf den benötigten Zeitraum und die enthaltenen Bewegungen. Grenzen oder Warnmeldungen im aktuellen eBanking sollten vor der Übergabe geklärt werden. Bei umfangreichen Perioden können kleinere, sauber abgegrenzte Exporte die Kontrolle erleichtern. Nutzen Sie bei Unklarheiten die aktuelle ZKB-Hilfe.
CSV, PDF und Belege sinnvoll zusammenstellen
| Unterlage | Verwendung |
|---|---|
| CSV-Export der Kontobewegungen | Strukturierte Daten für eine unterstützte Weiterverarbeitung oder einen Import. |
| PDF der gefilterten Bewegungsliste | Lesbare Übersicht, bei Bedarf mit zusätzlichen Buchungsdetails. |
| Periodischer PDF-Kontoauszug | Bankdokument zur Abstimmung der Periode und Kontosalden. |
| Rechnungen und Quittungen | Unterlagen zur fachlichen Einordnung der einzelnen Geschäftsfälle. |
Eine Zahlung allein erklärt nicht immer, ob es sich um Aufwand, eine Investition oder einen privaten Vorgang handelt. Auch beim Import bleibt die Zuordnung zu den passenden Belegen wichtig. Ist eine Rechnung bereits verbucht, muss die Zahlung die bestehende Position ausgleichen und darf nicht nochmals als neuer Ertrag oder Aufwand erfasst werden.
Checkliste vor der Weitergabe an die Treuhand
- Das richtige betriebliche Konto und den gewünschten Zeitraum prüfen.
- Buchungsarten und zusätzliche Filter auf unbeabsichtigte Einschränkungen kontrollieren.
- Benötigte Details beim CSV- und PDF-Export auswählen.
- Originale CSV-Datei aufbewahren und eindeutig benennen, etwa ZKB_Geschaeftskonto_2026-10.csv.
- Export auf Vollständigkeit und bereits verarbeitete Perioden prüfen.
- Erforderliche Kontoauszüge und Belege ergänzen und den vereinbarten Übermittlungsweg nutzen.
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Quellen und Rechtsgrundlagen
Dieser Beitrag bietet eine allgemeine Orientierung. Für die Beurteilung sind Ihr konkreter Sachverhalt, der massgebende Zeitraum und gegebenenfalls das kantonale Recht entscheidend.
